Test: Router TL-WR1043ND von TP-LINK

Der TL-WR1043ND ist ein Router für den Heimeinsatz von TP-LINK. Er besitzt 5 Gigabit-Anschlüsse und kommt mit W-LAN, welches den N-Standard mit Übertragungsraten von bis zu 300MBit unterstützt. Dieser Router wurde einem kurzen Test unterzogen.

Allgemein

Wie schon in der Einführung kurz angesprochen besitzt der Router 5 Gigabit-Anschlüsse. Davon sind 4 für das lokale Netzwerk und einer als Uplink gedacht. Der Uplink dient zum Beispiel zum Anschluss eines DSL-Modems. Für eine schnelle und kabellose Anbindung sorgt das W-LAN welches den N-Standard unterstützt und abwärtskompatibel zum B- und G-Standard ist. Das W-LAN arbeitetet jedoch nur im 2,4 GHz Frequenzbereich. Die drei Antennen sollen für eine bestmögliche Anbindung und Brandbreite von mobilen Endgeräten dienen.

Trotz der recht schlicht gehaltenen Administrationsoberfläche bietet der Router einiges an Funktionen. So stellt er für ein am USB2.0 Port angeschlossenes Massenspeichermedium eine NAS Funktion zur Verfügung. Des weiteren bietet er QSS(Quick Secure Setup) für eine schnelle und reibungslose Konfiguration von Kompatiblen W-LAN Geräten. Neben verschiedensten Firewall-Funktionen wird auch eine Unterstützung für DynDNS Dienste geboten. Für weiter Details bietet es sich an einfach die Spezifikation oder das Benutzerhandbuch von der Webseite herunterzuladen und zu lesen.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme gestaltet sich problemlos auch ohne die mitgelieferte Installations-CD. Nach dem Anschluss des Computers erhält dieser automatisch eine IP-Adresse und ein Zugriff auf die Administrationsoberfläche ist über die Adresse http://192.168.1.1 möglich. Etwas negativ ist jedoch, dass das W-LAN von Anfang an unverschlüsselt verfügbar war. Wird also vergessen das Passwort und die W-LAN Einstellungen umgehend zu ändern könnte sich ein Unbefugter schnell als Administrator anmelden und die Kontrolle übernehmen.

Geschwindigkeit und Reichweite

Zwischen zwei Computern, die an die lokalen Gigabit-Anschlüssen sind, wurde eine Geschwindigkeit von 960MBit erreicht. Zu beachten ist dabei jedoch, dass manche Gigabit-Netzwerkkarten diese Rate nicht erreichen. Sollte die Geschwindigkeit also nicht passen, dann sollte zunächst die Netzwerkkarte geprüft werden. In einem weiteren Test wurde die Geschwindigkeit zwischen Uplink und lokalem Netzwerk getestet. An beide waren die gleichen Computer wie im ersten Test angeschlossen. Hier wurde jedoch nur eine Geschwindigkeit von 150MBit erreicht. Dies kam vermutlich dadurch zustande, dass dies Kommunikation immer auch über die CPU abläuft.

In einem letzten Schritt wurde noch die W-LAN Geschwindigkeit getestet. Diese erreichte bei der Verwendung von Ubuntu 11.04 als Betriebssystem nur 80MBit was jedoch auch an dem lokalen W-LAN Treiber liegen könnte. Die Reichweite war jedoch sehr gut, so waren selbst nach 2 Wänden, von denen eine eine dicke Stahlbetonwand war, kaum Geschwindigkeitsverluste festgestellt werden. Zu beachten ist dabei jedoch, dass es immer auch auf die Ausrichtung des Endgerätes zum Router ankommt. Ist diese ungünstig, dann verschlechtert sich die Qualität erheblich. Auch wenn das Endgerät direkt neben dem Router steht ist die Geschwindigkeit sehr schlecht. In ca. 0,5 bis 1 Meter Abstand spielt dies jedoch keine große Rolle mehr, die Geschwindigkeit erreicht ihr Maximum.

Bild

Fazit

Im Vergleich zu ähnlichen Angeboten ist der Preis des Routers relativ günstig. Die Performance des lokalen Netzes übertrafen die Erwartungen, dafür hätte die Geschwindigkeit des Uplinks etwas besser sein können, ist jedoch für aktuelle DSL Angebote mehr als ausreichend. In der Testumgebung erfüllte die Geschwindigkeit des W-LAN die Erwartungen nicht, was jedoch auch am Verwendeten Endgerät liegen könnte. Die Reichweite überzeugte dann aber wieder. Es muss jedoch dazu gesagt werden, dass die Geschwindigkeit auch über eine größere Entfernung fast doppelt so hoch wie bei verlgiechenbaren W-LAN Routern, die nur den G-Standard unterstützen, ist.

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